Wir schreiben den 25. September des Jahres 2011, nächstes Jahr geht laut Maya-Kalender die Welt unter, es ist Formel 1 Sonntag und das Internet hat in mir einen weiteren Blogger gefunden.
In diesem Sinne erstmal ein herzliches salut, hinaus in die weiten des Internets.
Eine komische Sache ist das mit den Web-Logs. Dafür, dass ich mir schon seit geschätzten anderthalb Jahren vornehme, so ein "Teil" zu eröffnen, fange ich doch reichlich spät damit an. Das Internet ist einfach zu vielfältig um alle seine Möglichkeiten zeitnah auszuschöpfen, wo ich doch neben dem Studium -ich bin übrigens Physiker- so ein aktiver Mensch bin. Hier gesellt sich neben Freizeitsport das Phänomen "Social Networking" hinzu, was meine Freizeit regelmäßig in größerem Rahmen verschlingt. Ich glaube, dazu gibt es nicht wirklich viel zu sagen. Wer von "facebook.com" noch nichts gehört hat, wagt sich wohl kaum weiter ins Internet hinein, als Seite 2 der Treffer einer google-Suche.
Doch vorerst genug der Philosophie über das Internet. Es ist Sonntag, die Sonne scheint. Es ist sehr beeindruckend wie ich es für den heutigen Tag geschafft habe sie zu meiden. Ist es nicht die ländliche Idylle, die mich von einem Besuch in der Heimat, von einem Fluchtversuch aus dem Studentenalltag überzeugen konnte? Sicher, doch Familien-"Alltag" lässt auch in der Freizeit, manchmal keine freie Zeit.
Die Zeit auf dem Land hat stets etwas besonderes, aber ich war immer der Stadtmensch und werde es auch immer sein. Das kulturelle Angebot einer Stadt, über Konzerte, Theaterstücke, Gottesdienste und nicht zu vergessen, die deutsche Gastronomiekultur, beeindruckten mich stets mehr als die Ruhe eines Dorfes.
Seit dem Beginn meines Studiums hat sich dahingehend also einiges für mich verändert. Ich lebe inzwischen in der anonymen Gesellschaft, besuche in Regelmäßigkeit zweimal die Woche Starbucks und studiere vor mich hin. Das Physikstudium ist übrigens ein äußerst effizienter Freizeitdieb und kratzt auch gern mal, der Fachliteratur sei Dank, am studentischem Budget. Das Leben geht weiter. Rollt vor sich hin, ob mit oder ohne Freizeit und Moos, ist ihm egal. Mir eigentlich auch. Denn man ist nur einmal jung. Das Leben ist zum genießen da und egal was sich dem in dem Weg stellt, es geht immer weiter.
Ich ende hier, melde mich bald wieder.
Auf bald, liebe Leser.
netter post :-)
AntwortenLöschenich hoffe auf einige folgende, patrick!
liebeste grüßeee aus dem sonniglangweiligen dorfleben von der kleinen anne.