Montag, 26. September 2011

Zwischen Stress und Langeweile.

An einem herrlichen Tag wie diesem, an dem ich vor Inspiration und Kreativität strotzten sollte, mangelt es mir genau an diesen. Es könnte daran liegen, dass heute Montag ist, Wochenanfang, man sich die ganze "negative" Woche noch vor Augen führen muss. Doch meine Woche ist weder negativ, noch stressen mich Montage. Ich sehe den Grund eher in der nicht weniger werdenden Langeweile, die sich über meine Tag legt, wie eine Wolkenfront vor die Sonne. 

Auch wenn ich nicht behaupten kann, dass ich unbeschäftigt bin. Ganz im Gegenteil ich habe heute die Zeit genutzt und habe ganz klar grundlegende Fortschritte gemacht. Es war zwar fast zu einfach die erste Band zu finden -apropos, ich organisiere derzeit ein Konzert für Mitte Januar- doch auch wenn es einfach war ist und bleibt es ein Fortschritt, kein unbedeutender dazu. Noch mal kurz ein paar Worte zu der Konzertsache; ein guter Freund, Daniel nennen wir ihn, kam auf die Idee in einer Zweimannshow ein Konzert auf die Beine zu stellen. Kaum habe ich ja gesagt, standen wir mitten in den Vorbereitungen. Lustige Sache, so ein Organisation.
Löblich ist hier wieder facebook.com zu benennen. Man könnte sagen, dass man mit Hilfe sozialer Netzwerke, interessierte Bands mit links findet, der Tatsache verschuldet, dass ich Linkshänder bin, sollte ich allerdings sagen, dass ich Band Nummer 1 mit rechts gefunden habe.
Gestern hat mir übrigens ein anderes soziales Netzwerk wieder ein mal ein Freude bereitet. Es ist unglaublich wie schell man auf diesen Weg, neue wunderbare Menschen kennen lernen kann, Gesprächspartner auf einer Längenwelle, Pardon Wellenlänge.
Im Laufe meines beschäftigten Tages bin ich außerdem wieder auf etwas gestoßen, dass mich das Stadtleben sofort vermissen lässt. Rasen mähen. Warum gibt es hier in der Provinz nicht minder bezahlte Rasenmähfachkräfte, die diese Aufgaben für mich erledigen? Gute Frage nächste Frage. Deswegen habe ich viele Stunden meines heutigen Tages investiert, um die sonst gut gepflegte Grünfläche meines Vaters zu rekultivieren.
Mal sehen, zu welchen arbeiten mein Aufenthalt auf dem Land mich in den kommenden Tagen noch so zwingen wird. Bis dahin, grüß Gott.

Auf bald, liebe Leser.

Sonntag, 25. September 2011

Gott schuf den Studenten nach seinem Bilde.

Wir schreiben den 25. September des Jahres 2011, nächstes Jahr geht laut Maya-Kalender die Welt unter, es ist Formel 1 Sonntag und das Internet hat in mir einen weiteren Blogger gefunden.


In diesem Sinne erstmal ein herzliches salut, hinaus in die weiten des Internets.
Eine komische Sache ist das mit den Web-Logs. Dafür, dass ich mir schon seit geschätzten anderthalb Jahren vornehme, so ein "Teil" zu eröffnen, fange ich doch reichlich spät damit an. Das Internet ist einfach zu vielfältig um alle seine Möglichkeiten zeitnah auszuschöpfen, wo ich doch neben dem Studium -ich bin übrigens Physiker- so ein aktiver Mensch bin. Hier gesellt sich neben Freizeitsport das Phänomen "Social Networking" hinzu, was meine Freizeit regelmäßig in größerem Rahmen verschlingt. Ich glaube, dazu gibt es nicht wirklich viel zu sagen. Wer von "facebook.com" noch nichts gehört hat, wagt sich wohl kaum weiter ins Internet hinein, als Seite 2 der Treffer einer google-Suche.
Doch vorerst genug der Philosophie über das Internet. Es ist Sonntag, die Sonne scheint. Es ist sehr beeindruckend wie ich es für den heutigen Tag geschafft habe sie zu meiden. Ist es nicht die ländliche Idylle, die mich von einem Besuch in der Heimat, von einem Fluchtversuch aus dem Studentenalltag überzeugen konnte? Sicher, doch Familien-"Alltag" lässt auch in der Freizeit, manchmal keine freie Zeit.
Die Zeit auf dem Land hat stets etwas besonderes, aber ich war immer der Stadtmensch und werde es auch immer sein. Das kulturelle Angebot einer Stadt, über Konzerte, Theaterstücke, Gottesdienste und nicht zu vergessen, die deutsche Gastronomiekultur, beeindruckten mich stets mehr als die Ruhe eines Dorfes.
Seit dem Beginn meines Studiums hat sich dahingehend also einiges für mich verändert. Ich lebe inzwischen in der anonymen Gesellschaft, besuche in Regelmäßigkeit zweimal die Woche Starbucks und studiere vor mich hin. Das Physikstudium ist übrigens ein äußerst effizienter Freizeitdieb und kratzt auch gern mal, der Fachliteratur sei Dank, am studentischem Budget. Das Leben geht weiter. Rollt vor sich hin, ob mit oder ohne Freizeit und Moos, ist ihm egal. Mir eigentlich auch. Denn man ist nur einmal jung. Das Leben ist zum genießen da und egal was sich dem in dem Weg stellt, es geht immer weiter.
Ich ende hier, melde mich bald wieder.


Auf bald, liebe Leser.