Ich grüße euch, liebe Weltenbummler;
heute ist der Tag an dem ich wieder einmal blogge und an dem ich getrost von mir behaupten kann: „Ich habe es von Beginn an gewusst!“.
Seit meinem letzten Post, zu gut deutsch Eintrag, sind nach Riese (deutscher Mathematiker) 23 Tage oder ca. 0,76 Monat vergangen. Wenn ich auf den Beginn meiner Bloggerkarriere zurück blicke, bemerke ich, dass ich bereits zu diesem Zeitpunkt davon ausging, dass mir bald die entsprechende Zeit zum bloggen fehlen würde. Ich gebe allerdings noch nicht auf. Ich werde mir Mühe geben in Zukunft, halbwegs regelmäßig zu schreiben. Und da ja aller Anfang schwer ist, gebe ich diesem Post den Namen „Anfang 2.0“. Sehen wir es als Versuch mich selbst über die Barriere eines Anfangs zu wuchten. Wenn etwas nicht als ultraerster Anfang bezeichnet wird, glaubt der Mensch auch nicht, dass es dieser sein könnte. Wunderwelt Psychologie. Bezeichnen wir den „Anfang 2.0“ doch als kleineren „es ist fast kein Anfang“ –Anfang, als Auftakt zu etwas ganz großem. Ich verspreche regelmäßigere Posts, verspreche Bemühung zu zeigen, intelligenter zu Posten und natürlich die Senkung der Arbeitslosenzahlen. PARDON, ich vergaß, dass das keine Kampagnenwerbung ist sondern, [...], halt einfach keine Kampagnenwerbung.
An dieser Stelle möchte ich ein kleines Zitat einwerfen, welches ich gestern Abend in einem großartigem Buch („Die Känguru Chroniken“ von Marc- Uwe Kling) entdeckt habe, thematisch hervorragend zur Wahl passend. Der Chronist und das Känguru sprechen über eine kürzlich stattgefundene Wahl, sowie den Grund, aus dem das Känguru nicht wählen wollte.
„„Ja. Weil das gar keine Wahl ist“, sagt das Känguru. „Das ist nämlich nur ein Demokratietrugbild, eine Abstimmungsattrappe, eine Volksherrschafts- Fata-Morgana. Kurz gesagt: nur der Schein einer Wahl, oder, um den offiziellen Terminus zu verwenden: ein Wahlschein.““
Es ist zu erwähnen, dass das Känguru Kommunist ist. Es ist zu erwähnen, dass Menschen, die von sich behaupten Intellekt zu besitzen, auf niveauvolle Komik stehen, dieses Buch unbedingt lesen sollten. Abermals der Hinweis: Das ist keine Werbung, sondern eine Empfehlung.
Nun genug der Entschuldigungsversuche. Es ist ja weder meine Schuld, dass ich nicht zum schreiben kommen, noch bin ich es irgend jemanden schuldig zu schreiben.
Komme ich doch zu meinem derzeit irgendwie kläglich verkorksten Alltag. Die Universität, die mich für gewöhnlich mit der ganzen Breite einen Studiums einspannt, hat heute Ruhepause. Genauer gesagt, ich nehme mir heute eine Ruhepause. Die Veranstaltungen heute haben halt nicht die nötige Importanz mich für den heutigen Tag in die Uni zu locken. Außerdem brauche ich erst mal ein wenig Abstand von einigen eigenartigen Kommilitonen, die das Talent haben einen mit unnötigen, dazu noch unpassenden Fragen zu löchern und einem vor wichtigen Mitmenschen die Schamesröte ins Gesicht zu treiben. Ich nutze den Tag stattdessen für eine umfassende Freizeitgestaltung. Ausschlafen, Rudertraining, endlich mal wieder etwas Literatur genießen, in Gedanken kramen und sich eventuell noch den ein oder anderen Espresso genehmigen. Stress ist heute Tabu. Trotz allem bin ich nicht so wirklich Zufrieden im Moment. Der Tag war in der „Ursprungsfassung“, oben genanntes ist die „Spontanfassung“, doch so unglaublich vielversprechender. Es ist ein komisches Gefühl von einem Menschen versetzt zu werden, über den man in letzter Zeit etwas nachgedacht hat. Es ist komisch, gerade weil ich mich auf intensive Diskussionen zu tatsächlich niveauvollen Themen gefreut habe, den Austausch von Erfahrungen und die Chance, eventuell noch den ein oder anderen Tropfen von Mehrwissen aufzusaugen. Das ganze ist eine ganz neue Art von Sympathie. Eine so viel bessere.
Genug der Träumereien. Kommen wir wieder zurück in die Realität. Ich treffe heute niemanden, ich entspanne. Dummerweise funktioniert das ganze genau dann nicht, wenn man sich strikt drauf konzentriert sich zu entspannen. Das einzige was gerade in diesem Moment zu meiner Entspannung beiträgt sind allerdings nur die wunderbaren Klänge von Peter Tschaikowskys "Marsch" aus "Der Nussknacker". Der Umstand hier in meiner Wohnung zu sitzen und Gedanken an Dinge zu verschwenden, die keiner Gedanken bedürfen, stresst mich leider in größerem Maße, als mich Musik entspannen kann. Ich werde nun auf mein Sofa zurückkehren und lesen.
Ich hoffe,nein ich garantiere, wir hören bald voneinander.
Auf bald, liebe Leser.
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Montag, 26. September 2011
Zwischen Stress und Langeweile.
An einem herrlichen Tag wie diesem, an dem ich vor Inspiration und Kreativität strotzten sollte, mangelt es mir genau an diesen. Es könnte daran liegen, dass heute Montag ist, Wochenanfang, man sich die ganze "negative" Woche noch vor Augen führen muss. Doch meine Woche ist weder negativ, noch stressen mich Montage. Ich sehe den Grund eher in der nicht weniger werdenden Langeweile, die sich über meine Tag legt, wie eine Wolkenfront vor die Sonne.
Auch wenn ich nicht behaupten kann, dass ich unbeschäftigt bin. Ganz im Gegenteil ich habe heute die Zeit genutzt und habe ganz klar grundlegende Fortschritte gemacht. Es war zwar fast zu einfach die erste Band zu finden -apropos, ich organisiere derzeit ein Konzert für Mitte Januar- doch auch wenn es einfach war ist und bleibt es ein Fortschritt, kein unbedeutender dazu. Noch mal kurz ein paar Worte zu der Konzertsache; ein guter Freund, Daniel nennen wir ihn, kam auf die Idee in einer Zweimannshow ein Konzert auf die Beine zu stellen. Kaum habe ich ja gesagt, standen wir mitten in den Vorbereitungen. Lustige Sache, so ein Organisation.
Löblich ist hier wieder facebook.com zu benennen. Man könnte sagen, dass man mit Hilfe sozialer Netzwerke, interessierte Bands mit links findet, der Tatsache verschuldet, dass ich Linkshänder bin, sollte ich allerdings sagen, dass ich Band Nummer 1 mit rechts gefunden habe.
Auch wenn ich nicht behaupten kann, dass ich unbeschäftigt bin. Ganz im Gegenteil ich habe heute die Zeit genutzt und habe ganz klar grundlegende Fortschritte gemacht. Es war zwar fast zu einfach die erste Band zu finden -apropos, ich organisiere derzeit ein Konzert für Mitte Januar- doch auch wenn es einfach war ist und bleibt es ein Fortschritt, kein unbedeutender dazu. Noch mal kurz ein paar Worte zu der Konzertsache; ein guter Freund, Daniel nennen wir ihn, kam auf die Idee in einer Zweimannshow ein Konzert auf die Beine zu stellen. Kaum habe ich ja gesagt, standen wir mitten in den Vorbereitungen. Lustige Sache, so ein Organisation.
Löblich ist hier wieder facebook.com zu benennen. Man könnte sagen, dass man mit Hilfe sozialer Netzwerke, interessierte Bands mit links findet, der Tatsache verschuldet, dass ich Linkshänder bin, sollte ich allerdings sagen, dass ich Band Nummer 1 mit rechts gefunden habe.
Gestern hat mir übrigens ein anderes soziales Netzwerk wieder ein mal ein Freude bereitet. Es ist unglaublich wie schell man auf diesen Weg, neue wunderbare Menschen kennen lernen kann, Gesprächspartner auf einer Längenwelle, Pardon Wellenlänge.
Im Laufe meines beschäftigten Tages bin ich außerdem wieder auf etwas gestoßen, dass mich das Stadtleben sofort vermissen lässt. Rasen mähen. Warum gibt es hier in der Provinz nicht minder bezahlte Rasenmähfachkräfte, die diese Aufgaben für mich erledigen? Gute Frage nächste Frage. Deswegen habe ich viele Stunden meines heutigen Tages investiert, um die sonst gut gepflegte Grünfläche meines Vaters zu rekultivieren.
Mal sehen, zu welchen arbeiten mein Aufenthalt auf dem Land mich in den kommenden Tagen noch so zwingen wird. Bis dahin, grüß Gott.
Auf bald, liebe Leser.
Im Laufe meines beschäftigten Tages bin ich außerdem wieder auf etwas gestoßen, dass mich das Stadtleben sofort vermissen lässt. Rasen mähen. Warum gibt es hier in der Provinz nicht minder bezahlte Rasenmähfachkräfte, die diese Aufgaben für mich erledigen? Gute Frage nächste Frage. Deswegen habe ich viele Stunden meines heutigen Tages investiert, um die sonst gut gepflegte Grünfläche meines Vaters zu rekultivieren.
Mal sehen, zu welchen arbeiten mein Aufenthalt auf dem Land mich in den kommenden Tagen noch so zwingen wird. Bis dahin, grüß Gott.
Auf bald, liebe Leser.
Sonntag, 25. September 2011
Gott schuf den Studenten nach seinem Bilde.
Wir schreiben den 25. September des Jahres 2011, nächstes Jahr geht laut Maya-Kalender die Welt unter, es ist Formel 1 Sonntag und das Internet hat in mir einen weiteren Blogger gefunden.
In diesem Sinne erstmal ein herzliches salut, hinaus in die weiten des Internets.
Eine komische Sache ist das mit den Web-Logs. Dafür, dass ich mir schon seit geschätzten anderthalb Jahren vornehme, so ein "Teil" zu eröffnen, fange ich doch reichlich spät damit an. Das Internet ist einfach zu vielfältig um alle seine Möglichkeiten zeitnah auszuschöpfen, wo ich doch neben dem Studium -ich bin übrigens Physiker- so ein aktiver Mensch bin. Hier gesellt sich neben Freizeitsport das Phänomen "Social Networking" hinzu, was meine Freizeit regelmäßig in größerem Rahmen verschlingt. Ich glaube, dazu gibt es nicht wirklich viel zu sagen. Wer von "facebook.com" noch nichts gehört hat, wagt sich wohl kaum weiter ins Internet hinein, als Seite 2 der Treffer einer google-Suche.
Doch vorerst genug der Philosophie über das Internet. Es ist Sonntag, die Sonne scheint. Es ist sehr beeindruckend wie ich es für den heutigen Tag geschafft habe sie zu meiden. Ist es nicht die ländliche Idylle, die mich von einem Besuch in der Heimat, von einem Fluchtversuch aus dem Studentenalltag überzeugen konnte? Sicher, doch Familien-"Alltag" lässt auch in der Freizeit, manchmal keine freie Zeit.
Die Zeit auf dem Land hat stets etwas besonderes, aber ich war immer der Stadtmensch und werde es auch immer sein. Das kulturelle Angebot einer Stadt, über Konzerte, Theaterstücke, Gottesdienste und nicht zu vergessen, die deutsche Gastronomiekultur, beeindruckten mich stets mehr als die Ruhe eines Dorfes.
Seit dem Beginn meines Studiums hat sich dahingehend also einiges für mich verändert. Ich lebe inzwischen in der anonymen Gesellschaft, besuche in Regelmäßigkeit zweimal die Woche Starbucks und studiere vor mich hin. Das Physikstudium ist übrigens ein äußerst effizienter Freizeitdieb und kratzt auch gern mal, der Fachliteratur sei Dank, am studentischem Budget. Das Leben geht weiter. Rollt vor sich hin, ob mit oder ohne Freizeit und Moos, ist ihm egal. Mir eigentlich auch. Denn man ist nur einmal jung. Das Leben ist zum genießen da und egal was sich dem in dem Weg stellt, es geht immer weiter.
Ich ende hier, melde mich bald wieder.
Auf bald, liebe Leser.
In diesem Sinne erstmal ein herzliches salut, hinaus in die weiten des Internets.
Eine komische Sache ist das mit den Web-Logs. Dafür, dass ich mir schon seit geschätzten anderthalb Jahren vornehme, so ein "Teil" zu eröffnen, fange ich doch reichlich spät damit an. Das Internet ist einfach zu vielfältig um alle seine Möglichkeiten zeitnah auszuschöpfen, wo ich doch neben dem Studium -ich bin übrigens Physiker- so ein aktiver Mensch bin. Hier gesellt sich neben Freizeitsport das Phänomen "Social Networking" hinzu, was meine Freizeit regelmäßig in größerem Rahmen verschlingt. Ich glaube, dazu gibt es nicht wirklich viel zu sagen. Wer von "facebook.com" noch nichts gehört hat, wagt sich wohl kaum weiter ins Internet hinein, als Seite 2 der Treffer einer google-Suche.
Doch vorerst genug der Philosophie über das Internet. Es ist Sonntag, die Sonne scheint. Es ist sehr beeindruckend wie ich es für den heutigen Tag geschafft habe sie zu meiden. Ist es nicht die ländliche Idylle, die mich von einem Besuch in der Heimat, von einem Fluchtversuch aus dem Studentenalltag überzeugen konnte? Sicher, doch Familien-"Alltag" lässt auch in der Freizeit, manchmal keine freie Zeit.
Die Zeit auf dem Land hat stets etwas besonderes, aber ich war immer der Stadtmensch und werde es auch immer sein. Das kulturelle Angebot einer Stadt, über Konzerte, Theaterstücke, Gottesdienste und nicht zu vergessen, die deutsche Gastronomiekultur, beeindruckten mich stets mehr als die Ruhe eines Dorfes.
Seit dem Beginn meines Studiums hat sich dahingehend also einiges für mich verändert. Ich lebe inzwischen in der anonymen Gesellschaft, besuche in Regelmäßigkeit zweimal die Woche Starbucks und studiere vor mich hin. Das Physikstudium ist übrigens ein äußerst effizienter Freizeitdieb und kratzt auch gern mal, der Fachliteratur sei Dank, am studentischem Budget. Das Leben geht weiter. Rollt vor sich hin, ob mit oder ohne Freizeit und Moos, ist ihm egal. Mir eigentlich auch. Denn man ist nur einmal jung. Das Leben ist zum genießen da und egal was sich dem in dem Weg stellt, es geht immer weiter.
Ich ende hier, melde mich bald wieder.
Auf bald, liebe Leser.
Abonnieren
Posts (Atom)